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Rheinmetall noch kein Einstieg


28.11.2002
Sparkasse Bremen

Derzeit raten die Analysten der Sparkasse Bremen noch nicht zum Einstieg in die Rheinmetall-Aktie (WKN 703003).

Der Rheinmetall-Konzern umfasse die Bereiche Automobilzulieferung (Kolbenschmidt- Pierburg), Elektronik (Aditron) und Verteidigung (Rheinmetall DeTec). Zu letzterem gehöre auch die STN ATLAS Elektronik GmbH in Bremen, an der Rheinmetall 51% halte. Der Rest sei im Besitz der britischen BAE Systems. Im Rahmen der seit August 2000 verfolgten "Strategie der klaren Linie" konzentriere sich Rheinmetall auf die drei genannten Kerngeschäftsfelder und trenne sich von defizitären Randbereichen. Die vorgelegten Zahlen würden den Erfolg dieser Strategie zeigen.


In den ersten neun Monaten 2002 sei ein Umsatz von 3,23 Mrd. Euro erwirtschaftet (+ 2,7%) worden. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) sei jedoch um 28,1% auf 82 Mio. Euro gestiegen. Dieser Ergebnisanstieg sei auf die Trennung von Verlustbringern im Bereich "Sonstiges" zurückzuführen. Bei den Kerngeschäftsfeldern sei der konjunkturell bedingte Rückgang bei Kolbenschmidt-Pierburg durch Zuwächse bei Aditron ausgeglichen worden. Der Bereich Verteidigung habe ein Ergebnis auf Vorjahreshöhe erzielt. In diesem Bereich falle der Großteil der Gewinne und Umsätze abrechnungsbedingt erst im 4. Quartal an. Im September erhalte Rheinmetall DeTec zusammen mit Krauss-Maffei Wegmann von der Bundesregierung den Auftrag zur Entwicklung des neuen Schützenpanzers "Igel".

Obwohl es zum Kerngeschäft Elektronik gehöre, verkaufe Rheinmetall die Tochter Heimann GmbH. Heimann sei Spezialist für Röntgenprüfsysteme und Sprengstoffdetektion (z.B. Gepäckdurchleuchtungsanlagen am Flughafen). Seit den Terroranschlägen in den USA sei die Nachfrage bei Heimann-Produkten stark gestiegen. Für 2002 werde ein Umsatz von 250 Mio. Euro erwartet. Die britische Smith Group zahle für Heimann 375 Mio. Euro. Diesen guten Preis habe Rheinmetall nicht ablehnen können.

Der schwachen Entwicklung der Börse habe sich die im MDAX notierte Vorzugsaktie von Rheinmetall nicht entziehen können. Während die Vorzugsaktie über einen hohen Streubesitz (free float) von fast 90% verfüge, befänden sich etwa 73% der Stammaktien im Besitz der Familie Röchling. Die Stämme hätten an der Börse deshalb kaum Bedeutung. Rheinmetall scheine auf einem guten Weg zu sein. Die guten Zahlen hätten an der Börse jedoch zu keinem Kursanstieg führten.

Dies entmutigt die Analysten der Sparkasse Bremen, in die Rheinmetall-Aktie einzusteigen. Eine Neueinschätzung behalte man sich jedoch vor.




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